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Nicholas Shurey

Der in Kopenhagen lebende britische Bildhauer und Holzgestalter Nicholas Shurey hat den Sprung von der Architektur zur Bildhauerei gewagt und schafft nun handgeschnitzte Holzobjekte, die sich zwischen Kunstobjekten, Möbeln und Skulpturen bewegen. Nachdem er sich seine Sporen in der Innenarchitektur verdient hatte, unter anderem bei Space Copenhagen und im Londoner Studio Toogood, führte ihn sein Drang, mit den Händen zu arbeiten, zu seiner heutigen Leidenschaft, der skulpturalen Arbeit, die wiederum auf Hans J. Wegners Philosophie fußt, so viel wie möglich von einem Baum zu verwenden, einschließlich seiner Unvollkommenheiten. 

„Holz ist ein erstaunlich widersprüchliches Material – es ist weich genug, um leicht von Hand bearbeitet zu werden, aber stark und hart genug, um praktisch jede Form anzunehmen und jahrhundertelang zu halten.“

„Wenn man moderne Möbel mit Vintage-Stücken ergänzt, kann das ästhetisch gut funktionieren, und es verleiht der Einrichtung außerdem die besondere Note und den interessanten Aspekt, die sie zu einem Zuhause und nicht nur zu einer Bühne für verschiedene Möbel macht.“

Sie sind ausgebildeter Architekt – wie sind Sie auf Holzarbeiten gekommen?

Eines der Dinge, die ich an meinem Architekturstudium am meisten geliebt habe, war der Modellbau. Doch aufgrund von Zeit- und Budgetbeschränkungen ist es in der Arbeitswelt einfach nicht möglich, Ideen mit physischen Modellen zu testen und abzubilden. 2018 beschloss ich deshalb, meinen Job als Architekt an den Nagel zu hängen und einen Monat in der Schweiz zu verbringen, um dort mit einem Bildhauer zu arbeiten, der gleichzeitig Bauer ist. Ich half ihm fünf oder sechs Stunden am Tag auf dem Hof, und im Gegenzug durfte ich seine Werkstatt benutzen wo er mir auch zeigte, wie man schnitzt.

 

 

Sie sind jetzt Bildhauer – können Sie Ihre Arbeiten beschreiben?

Ich mache sowohl Skulpturen als auch skulpturale Möbel. Ich arbeite in beiden Bereichen gerne – manchmal ist es schön, etwas zu machen, das rein aus Form und Material besteht, und manchmal finde ich es im Schaffensprozess hilfreich und spannend, wenn ein Teil eine Funktion haben soll.

 

 

Warum arbeiten Sie lieber mit Holz? 

Weil Holz ein erstaunlich widersprüchliches Material ist. Es ist weich genug, um leicht von Hand bearbeitet zu werden, aber stark und hart genug, um praktisch jede Form anzunehmen und jahrhundertelang zu halten. Man kann daraus massive, schwere Stücken herstellen, das Holz so dünn schleifen, dass es als Furnier dienen kann, es biegen, um gekrümmte Formen zu erzeugen usw. Ich bevorzuge organische Formen, weil sie sich eher körperlich und menschlich anfühlen. Es ist eine befriedigende Aufgabe, sanfte Kurven zu zeichnen, die ineinander übergehen, und noch befriedigender ist es, sie glatt zu schleifen und in die Realität umzusetzen.

Hans J. Wegner arbeitete hauptsächlich mit Holz und wird als Handwerker bezeichnet. Inwiefern sehen Sie eine Beziehung zwischen Ihrer und seiner Arbeit?

Wegner war ein wahrer Meister des Holzes. Das könnte ich natürlich nicht von mir behaupten, da ich erst ein paar Jahre mit Holz arbeite. Der schiere Umfang von Wegners Werk ist einfach überwältigend. Er war sehr produktiv und fertigte unzählige Entwürfe an, die manchmal eine Variation eines seiner Themen waren, manchmal aber auch einfach nur wild. 

 

Ich bewundere jedoch die Art und Weise, wie er ästhetische Anmut mit technisch ausgefeilten Verbindungen und Komponenten in Einklang bringt. Ich teile auch seine Philosophie, möglichst viel von einem Baum zu verwenden, auch seine Unvollkommenheiten.

 

 

Was gefällt Ihnen besonders an den Wegner-Stühlen in Ihrem Zuhause?

Der CH28 Lounge-Sessel wirkt je nachdem, aus welchem Winkel man ihn betrachtet, verspielt oder seriös. Die dünne Rückenlehne und die Sitzfläche sind elegant und verbreiten ein Business-Lounge-Feeling, während die Armlehnen ein wenig an Tierpfoten erinnern. Die Dreifach-Verbindung zwischen Armlehne, Vorder- und Hinterbeinen bindet den Stuhl zusammen und macht ihn zu etwas Besonderem – es ist die Krönung einer Verbindung. Wegners Essstühle haben eine eher disziplinierte, dezente Ausstrahlung. Ihre Streben und Sprossen haben alle die gleiche einfache, einheitliche Form.

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